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 Gipsy,   * 28.05.2004    ✝ 15.04.2007

 

Gipsy kam zu uns, weil wir den Hilferuf einer Bekannten erhielten: "Ihr müßt eine Babykatze nehmen, sonst werden die alle ertränkt oder erschlagen. Es sind noch 2 Kätzchen da." 

Wir riefen sofort eine Freundin an, die sich direkt bereiterklärte, ein Kätzchen ("hol eine, egal welche") zu nehmen. Das andere Baby, unsere Gipsy, nahmen wir auf.

 

Gipsy war ein Schatz, und sie vertrug sich von Anfang an perfekt mit unserem Fred.

 

Eines Tages dann fiel uns auf, dass Gipsy immer dicker wurde... 

Es war natürlich unser "Fehler"... Gipsy war trächtig. Von wem? Das hätten wir auch gerne gewußt ;-)

Am 05.06.2005 bekam Gipsy 4 Kitten, 2 Jungs und 2 Mädels.

Simba, Balou, Kiara und Püppi.

 

Eines Morgens im Frühjahr fiel uns auf, dass sie ihren Schwanz "hängen ließ", und ihr Bauch wieder dicker wurde. Da sie aber mittlerweile kastriert war, konnten wir eine Schwangerschaft definitiv ausschließen. Der Bauch wurde dicker und dicker... also, ab zum Tierarzt.

Dort wurde festgestellt, dass ihre Blase übervoll war, und sie keinerlei Gefühl mehr im Schwanz hatte.

Weitere Untersuchungen zeigten, dass auch ihr After völlig gefühllos war. Gipsy konnte also nicht mehr "zur Toilette". Die Nerven in dieser Region waren "ausgeschaltet".

Wir bekamen Medikamente und die Auflage Gipsy völlig abzuschirmen, und vor allen Dingen... sie durfte nicht mehr raus. Danach fuhren wir jeden Tag zum TA um die Blase und den Darm auszudrücken, denn den gelegten Katheder (sie schnurrte beim Legen und Vernähen, da sie ja keinerlei Gefühl dort hatte) rieß sie sich ständig raus.

 

Als nach zwei Wochen absoluter Ruhe, regelmäßigem Entleeren von Blase, Darm und Medikamentengabe KEINERLEI Besserung eintrat, sprach der TA zum ersten Mal davon, Gipsy besser zu erlösen... wir weigerten uns, denn schließlich war sie ja soweit fit.

Der TA erklärte uns aber, dass Gipsy durch das nicht natürlliche Entleeren von Blase und Darm langsam innerlich vergiftet wird. Und über kurz oder lang (eher über kurz) würde sie einen qualvollen Tod sterben...

 

Nach ewigem Überlegen, Abwägen, vielen Tränen und Vorwürfen haben wir Gipsy dann in Ruhe und Würde in unseren Armen einschlafen lassen.

 

Der TA bat jedoch darum, sie postmortal auf die Ursache der "Lähmung" untersuchen zu dürfen, da ihm ein solcher Fall noch nicht bekannt war.

Es stellte sich dann bei der Obduktion heraus, dass Gipsy ein babyfaust-großes Hämatom an der Wirbelsäule hatte, welches die Nerven zur "Versorgung" der hinteren Körperpartie, insbesondere der Blase und des Darmausganges, gequetscht und abgeschnitten hatte.

Eine Operation wäre unmöglich gewesen, da diese mit größtmöglicher Wahrscheinlichkeit eine komplette Lähmung zur Folge gehabt hätte.

 

Aber... wie bekam Gipsy dieses Hämatom?

Der TA antwortete auf diese Frage sehr ironisch... "die kleine Maus hat wohl einen Tierfreund getroffen, der ihr wahrscheinlich mit einem Stock eine verpaßt hat".

 

Gipsy wurde bei ihren zweibeinigen Freunden Inge und Arno (unseren ehemaligen Nachbarn) auf dem Grundstück beerdigt, und immer schmücken kleine Blumen ihr Grab. Auch Du, liebe Gipsy, wirst immer einen Platz in unseren Herzen haben. Und in Deinem Sohn Balou (der bei unserer Freundin wohnt), lebst Du weiter.

 

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Leonberger vom Aartalsee