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             Fred,    *18.02.2003    ✝ 02.01.2010

 

 

 

            

 

 

 

Fred zu beschreiben fällt schwer, denn er war... einzigartig! Und auch jetzt, fast drei Jahre nach seinem Tod, haben wir einen Kloß im Hals wenn wir an ihn denken, über ihn erzählen.

 

Er war immer mittendrin im Getümmel, nah am Geschehen, nichts entging ihm.

Morgens brachte er die Kinder zum Schulbus, mittags stand er parat zur Abholung.

Er begleitete uns im Dorf fast überall hin... ob zum Einkaufen, auf einen Kaffee zu den Nachbarn, Fred ging mit und wartete geduldig draussen. Selbst bei der Geburt unseres jüngsten Sohnes (er wurde zu Hause geboren) saß Fred dabei.

 

Dann kam der 28. Dezember 2009. Da Fred nachts immer "auf Tour" ging, machten wir uns nicht allzu viele Sorgen, als er morgens noch nicht wieder vor der Haustüre stand.

Auch am späten Vormittag war Fred immer noch nicht aufgetaucht. Ehrlich gesagt beunruhigte uns auch das nicht allzu sehr, denn er schlief gerne auch mal bei den Nachbarn (da durfte er ins Bett :-) ).

 

Nachmittags dann fing es fürchterlich an zu schneien, und plötzlich kam unsere Tochter von draussen ins Haus und schrie: "Fred liegt unten in der Garage (bei den Schwiegereltern) und schreit ganz jämmerlich..." 

Und es war tatsächlich so... 

Fred lag eiskalt und halbtot in der Garage. Wir packten ihn sofort warm ein und fuhren zum Tierarzt. Dort konnte man uns aber nur sagen: "Wir können ihn nur unter die Wärmelampe legen und abwarten. Oder aber sie fahren in die Klinik, vielleicht kann man da noch etwas für ihn tun."

Selbstverständlich haben wir unseren Fred sofort wieder eingepackt, und sind so schnell es ging in die Tierklinik gefahren. Dort hat man uns noch vor der Türe unseren Fred mit den Worten abgenommen: "Schnappatmung, er muss sofort Sauerstoff haben". Das war das letzte Mal, dass wir ihn lebend sahen.

 

Am 02.01.2010, um 22.20 Uhr bekamen wir den traurigen Anruf, dass unser Fred eben verstorben sei... wir haben gehofft, gebetet... umsonst.

Besondere Vorwürfe machen wir uns, weil wir ihn nicht mehr sehen durften, in seinen letzten Stunden nicht bei ihm waren... das nagt an uns, und werden wir uns wohl nie verzeihen!

 

Tja, nun zur Todesursache...

Zunächst gingen wir (und die TÄ) davon aus, dass Fred an- oder überfahren wurde.

Nach näheren Untersuchungen aber stellte sich heraus, dass er KEINE Anzeichen dafür hatte.

An- oder überfahrene Katzen haben "zerfetzte" Krallen, Hämatome überall, oft auch diverse Knochenbrüche am ganzen Körper... 

Fred hatte von all diesen Verletzungen.... NICHTS.

Einzig seine linke Schädelhälfte war KOMPLETT zertrümmert! Schädelbruch, Kieferbruch, das linke Auge trat hervor, die Ohrknöchelchen waren gebrochen... ansonsten hatte er KEINERLEI Verletzungen!!!

Diese Verletzungen veranlaßten die TÄ zu der Aussage: "Der Kater hat eine vor den Schädel bekommen, wurde getreten oder geschlagen". 

An dem Tag, als wir ihn in der Garage fanden, hatten wir vormittags noch eine sehr große Blutlache gefunden. Unser Kommentar da war: "Respekt, da hat Fred sich ja ne fette Maus oder nen dicken Vogel gefangen". Das es SEIN BLUT war... das ahnten wir nicht!

Dies und die Aussage der TÄ lassen uns vermuten, dass unser Fred direkt vor unserer Haustüre ERSCHLAGEN wurde!

Beweise... nein, Beweise gibt es nicht, nur Vermutungen. 

Und zurück bleibt ... Tiefe Trauer... 

Aber Fred bleibt in unseren Herzen, denn einen Freund wie ihn... den gibt es nur einmal.

 

 

 

Da wir keine Möglichkeit hatten Fred zuHause zu begraben, wurde er eingeäschert. In seiner Urne steht er nun "mitten" im Wohnzimmer, im Regal....so ist er auch-wie zu Lebzeiten-immer mitten drin !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

             Guckst Du, auch Kartoffelschälen kann ich !

 

 

 

Ich passe gut auf, damit Frauchen auch ja ordentlich schält...

 

 

 

 

 

 

 

    Lieblingsplatz im Flur.....mitten im Bücherregal :-)

 

 

Das letzte Bild...

Raphael und Fred beim puzzeln im Advent 2009

 

 

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Leonberger vom Aartalsee